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<pre>– Gladbachs Jannik Vestergaard sieht sich von der Abschlussschwäche seiner Vorderleute besonders herausgefordert.  <p> Besonders, da es den „Rothosen“ in diesem Jahr noch nie gelungen ist, eine sehr gute Leistung zu bestätigen. 2016 haben die Hamburger noch nie zwei Mal in Serie gewinnen können. Euphorie ist also trotz des extrem wichtigen Sieges im Nordderby nicht angebracht.  <p>  Bedenklich müssen die Rheinhessen dabei vor allem die bislang gezeigten Leistungen stimmen; so ging beim Heimspiel gegen das nicht sonderlich überzeugende Hannover nach einer immerhin noch ordentlichen ersten Halbzeit zunehmend jeglicher Spielfluss verloren. <p> Obwohl die Sachsen im Herbst noch zu den stärksten Teams der Liga gehörten, konnten sie in der Rückrunde nur selten überzeugen. <p>  Derweil es auf dem königlichen Parkett gegen Manchester City nicht ganz zum möglichen Erfolgserlebnis reichte, ist die Bilanz des Favre-Nachfolgers in der Bundesliga durchweg positiv — mit einem unaufhaltsamen Lauf hat der Coach seine Borussen von einem Extrem ins andere geführt.  </pre>


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<pre>Somit braucht es in Leverkusen wahrscheinlich noch nicht einmal einen perfekt ausgeklügelten Matchplan, um die nächste Etappe auf dem Weg zum Klassenziel zu stemmen. Schon allein das auf der Habenseite befindliche Momentum weist die Gäste als eine heiße Nummer aus.  <p> Diese Frage wurde in den folgenden Monaten ziemlich schnell beantwortet, sodass sich nun vor dem Rückspiel gegen Augsburg eine neue, weitaus angenehmere, Frage stellt: Schafft es Mainz auf einen Europapokal-Platz?  <p>  In den letzten 13 Pflichtspielen hat die Werkself lediglich einen kümmerlichen Erfolg verbucht — und selbst für diesen seltenen Lichtblick musste sich die Truppe von Tayfun Korkut eigens zum abgeschlagenen Schlusslicht nach Darmstadt bemühen. <p> Auf der anderen Seite haben die Leipziger in der Bundesliga eine fast makellose Heimbilanz vorzuweisen. Von den sieben Heimspielen wurden fünf gewonnen, die anderen beiden endeten mit einem Remis. Vor dem 2:2 gegen Mainz gab es sogar vier Heimsiege in Folge. <p>  Nachdem sich die Münchner vor zwei Wochen abermals zum Meister krönten, zog der Aufsteiger vor wenigen Tagen mit einem glatten 4:1 in der Hauptstadt nach — die nun zu Buche schlagenden 66 Zähler sind in jedem Falle für einen festen Platz in der Champions League gut.  </pre> 


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<pre> So sehr die Rasenballer Gefallen an der Idee gefunden haben, lediglich ein Stachel im Pelz der etablierten Gesellschaft zu sein, so sehr hat der bisherige Saisonverlauf diese Art der Selbstdarstellung als eine reine Inszenierung entlarvt.  <p> Während das Remis die Meisterfeier der Gastgeber sicherlich nur aufgeschoben hat, lässt sich der eroberte Punkt für die Fohlen kaum in Gold aufwiegen: Der damit erkämpfte vierte Tabellenplatz könnte den Borussen auch im kommenden Jahr einen Millionenregen in der Königsklasse sichern.  <p>  Mit einer solchen Ungeheuerlichkeit war die Bundesliga letztmals vor 21 Jahren auffällig geworden. Kein Wunder, schließlich war es den Domstädtern in der Folgezeit allenfalls sporadisch vergönnt, in der höchsten deutschen Spielklasse Fuß zu fassen. <p>  Somit machte der 1:0-Erfolg nach 90 Minuten den Eindruck, irgendwie eher zufällig zusammengestolpert worden zu sein: Ein Fazit, welches auch schon nach dem vorherigen Remis in Ingolstadt ob der dürftigen Leistung ins Schwarze traf. <p>  Dabei hatte sich den Mainzern erst vor wenigen Tagen die gute Möglichkeit geboten, eine Vorentscheidung im direkten Duell herbeizuführen — bei den von den jüngsten Rückschlägen sichtlich mitgenommenen Rothosen sprang allerdings nur ein kaum hilfreiches torloses Remis heraus.  </pre>


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<pre> Da sich die Schlinge nach nunmehr fünf Auftritten ohne Sieg noch etwas fester an die Bremer Kehle schmiegt, können die Grün-Weißen auf große Namen fortan keine Rücksicht mehr nehmen; im Abstiegskampf hilft dem Team selbst in der Leverkusener BayArena eigentlich nur ein voller Erfolg.  <p> Ã„hnlich haarscharf waren die Münchener auch beim vorjährigen Liga-Gastspiel an einem ersten Kratzer im Lack vorbeigeschrammt; in einem der spektakulärsten Gefechte der gesamten Spielzeit hatten die Bayern nur dank zwei in der Nachspielzeit erzielter Treffer das bessere Ende für sich.   <p> Helfen könnte ein Erfolgserlebnis auf Schalke am Samstag — entweder in Form eines Unentschiedens oder gar als erster Saisonsieg. Lehmann: „Wir müssen gucken, dass wir mal wieder ein Spiel gewinnen. Egal wie. Egal mit welchem Personal.“ <p>  „Ich denke, ich träume nicht“, konnte Christian Streich den Endstand selbst kaum glauben.  <p> Der letzte volle Erfolg von Nürnberg in der Bundeliga datiert vom 29. September und liegt somit bereits unglaubliche 17 Spieltage zurück.  </pre>


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<pre> Das soll auch gegen Mainz der Fall sein, denn auch Gisdol weiß: „Wir sind gut beraten, wenn wir weiter punkten.“ Damit könnte sich der HSV auch schnell aus der Gefahrenzone ziehen, denn in der unteren Tabellenhälfte ist alles sehr eng beisammen.  <p> Das etwas magere 1:1 trägt dabei insbesondere auch dem Umstand Rechnung, dass Werder bei allem Spektakel ein wenig der Sprit auszugehen scheint:  <p>  In der entsprechenden Tabelle nehmen die Nürnberger sogar den letzten Rang ein. <p>  Gleichzeitig legten die Breisgauer aber auch ein katastrophales Verhalten bei Standardsituationen an den Tag. So war es alles andere als verwunderlich, dass Mainz gleich drei der vier Tore aus ruhenden Bällen erzielte.  <p> Dieser Traum scheint schon im Oktober geplatzt zu sein, denn der Rückstand auf den Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der „Königsklasse“ berechtigt, beläuft sich schon jetzt auf 10 Punkte.  </pre>


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